Begeisterung für Rossinis "Barbier"

02/2020 - In der Einführung hörten die Gäste, dass die Inszenierung von Rossinis "Barbier von Sevilla" modern sei - und waren sicherlich gespannt und vielleicht etwas skeptisch, was das wohl bedeuten würde. Schließlich hatte Nicola Hümpel, die für die Inszenierung in der Staatsoper Hannover verantwortlich war, etwas geschaffen, das den Zuschauenden viel mehr Einblicke ermöglichte als traditionelle Aufführungen. Mit einer großen Videoleinwand konnten die Darsteller in Großaufnahme im Hintergrund gezeigt werden mit all ihrer Mimik und Körpersprache, während sie auf der Bühne agierten. Ein tolles Erlebnis, auch für Leute, bei denen Opern nicht auf der täglichen Playlist stehen.

Die Zuschauer konnten mehr sehen als die Figuren selbst, wussten mehr und konnten jede einzelne dabei beobachten, wie sie versuchte, sich ihre Vorteile zu verschaffen. Schließlich bekam der Graf Almaviva seine schöne Unbekannte Rosina, die er mithilfe des Barbiers Figaro von Doktor Bartolo befreite, der Rosina selbst heiraten wollte. Fast drei Stunden Aufführung waren nicht zu lang. Der Abend war unterhaltsam, "Figaro" Hubert Zapior spielte mit einer ausdrucksstarken Gelassenheit, die fast schon an den Piratenkapitän Jack Sparrow aus "Fluch der Karibik" erinnerte, und die Musik war "bravo bravissimo".

Die nächste FORUM-Opernfahrt geht zu Mozarts "Don Giovanni" am 26.06.2020. Tickets können noch reserviert werden beim FORUM.

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