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Das FORUM freut sich auf 2026
03/2026 - Fünfzig Jahre ist das FORUM im letzten Jahr alt geworden, jetzt freuen sich die Aktiven auf die nächsten fünfzig Jahre. Bei der Jahreshauptversammlung wurde ein Rückblick auf das letzte Jahr präsentiert und ein Ausblick auf das bereits laufende 2026. Das Veranstaltungsprogramm wird wieder umfangreich und vielfältig sein und hält einige Highlights bereit.
Bei den turnusgemäßen Wahlen wurde der geschäftsführende Vorstand mit Torsten Kleiber als Vorsitzenden, Peter Hartwig und Thorsten Neubert-Preine als stellvertretende Vorsitzende, Silke Stenzl als Kassiererin und Uta Paschke-Albeshausen als Schriftführerin wiedergewählt. Auch die Beisitzenden Ina Himborn, Petra Keil, Anette Klug, Gabriele Piotraschke und Hans Scheele wurden wiedergewählt und mit Jan Piotraschke ergänzt. Außerdem beauftragte die Versammlung die bisherigen Gruppenleitungen Heike Kolberg und Dagmar Warnecke (Flötengruppe und Gemshorn-Ensemble), Peter Kloy (Wanderungen) und Raphael Bigus und Heinz Steudle (Städtepartnerschaften) für weitere zwei Jahre.
Zu den besonderen Aktivitäten in 2026 gehören im Sommer die Teilnahme am Stadtfest in Walsrode, zu dem auch Delegationen aus den Partnerstädten Blainville und Kepice zu Gast sein werden, und an der jüdischen Themenwoche, die der Verein "Projekt Eine Welt" mit dem FORUM und anderen Organisationen zusammenstellt. Das FORUM wird dazu Führungen zum jüdischen Leben in Walsrode und das Klavierkonzert "Freylekh!" mit fröhlicher und unterhaltsamer Musik von jüdischen Komponisten anbieten. Zu Hermine Overbeck-Rohte wird das FORUM eine Dialoglesung von ausgewählten Briefen zwischen der Walsroder Malerin und ihrem Mann Fritz Overbeck präsentieren, für die ein Bremer Duo gewonnen werden konnte.
In der lokalgeschichtlichen Forschung wurden in den letzten Monaten wichtigen Quellen mit modernen Techniken so aufbereitet, dass sie für wissenschaftliche Auswertungen genutzt werden können. So wurden mehrere Stunden Interviews mit EIBIA-Zeitzeugen aus den 1980er Jahren digital transkribiert, die bislang nur als Tonbandaufnahmen vorlagen. Und mehr als 12.500 Datensätze westeuropäischer EIBIA-Zwangsarbeitender wurden so digitalisiert, dass sie nun nach mehreren Gesichtspunkten ausgewertet werden können. Das FORUM wird die Auswertungen im Laufe des Jahres veröffentlichen.
"Die Region hat so viele Möglichkeiten, Themen, kulturelle Talente und so viele gute Kulturorganisationen, dass die Menschen in der Region aus einem breiten Angebot auswählen können", sagt FORUM-Vorsitzender Torsten Kleiber. Das FORUM freue sich darüber, ein Teil davon zu sein.