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JPON brachte "Ta ta ta taahh" nach Benefeld
05/2026 - Die fünfte Sinfonie von Beethoven ist wohl eines der bekanntesten Klassikwerke der Musikgeschichte. In Benefeld konnte man es live hören, das Junge Philharmonische Orchester Niedersachsen (JPON) präsentierte es zusammen mit Stücken von Verdi und Bottesini in ihrem Programm "Schicksal", und es war: ein Genuss!
Wenn die Musikerinnen und Musiker vom JPON ihr jährliches Probenlager in Benefeld aufschlagen, kommt Trubel in den Ort: Mehr als fünfzig Leute übernachten dann in der Turnhalle der Waldorfschule, proben im Festsaal, machen Stimmproben im Pavillon und haben ihre Mahlzeiten im Pfarrhaus der Benefelder Kirche. Das FORUM organisiert mit Koch Pit Förster die Verpflegung, An- und Abreise und so dies und das und wird gemeinsam mit den anderen Gästen mit einem wunderbaren Konzert belohnt.
Und auch die Orchesterleute haben trotz des Campingcharakters der Unterbringung ungewöhnlich viel Spaß. Seit 2021 nutzen sie den Brückentag um Christi Himmelfahrt nicht für Freizeit und Entspannung, sondern für konzentrierte Arbeit. "Nach Benefeld zu fahren ist für uns mittlerweile wie nach Hause zu kommen", freute sich der JPON-Vorstand. Für nächstes Jahr ist bereits reserviert, im Porgramm müsste dann die sechste Sinfonie von Beethoven an der Reihe sein. Auch die Interessierten sollten sich den Termin schon in den Kalender eintragen.
Die nächste Gelegenheit, das JPON zu hören, wird Mittwoch, 05.08.2026, um 18.00 Uhr in der Stadthalle Walsrode sein. Dort ist die Bühne größer, und das gesamte Orchester kann mitkommen. Auch dieses Konzert wird wieder ein musikalisch genussvolles Erlebnis sein!
Walsroder Zeitung vom 19.05.2026: "Schicksal" in den Festsaal gebracht. Das Junge Philharmonische Orchester Niedersachsen begeisterte Kinder und Erwachsene.
Das JPON probte auf Einladung des Kulturvereins Forum Bomlitz unter der Leitung der Dirigentin Lea Katharina Fischer vom Himmelfahrt bis Sonntag für ein Konzert in der Festhalle der Waldorfschule Benefeld. Die 52 jungen Musikerinnen und Musiker sind ambitionierte Amateure oder noch im Musikstudium. Auf dem Programm unter dem Motto „Schicksal“ stand die Ouvertüre zu La forza del destino von Giuseppe Verdi, das Konzert für Kontrabass und Orchester in h-Moll von Giovanni Bottesini und – wohl am bekanntesten – Ludwig van Beethovens Fünfte Sinfonie.
Vor dem Konzert waren Kinder und ihre Eltern eingeladen, Auszüge der Musik zu hören, per Quiz einen den Instrumenten näherzukommen und dann auf der Bühne zwischen den Musizierenden einige Minuten Musik zu erleben. Höhepunkt war das eigene Ausprobieren der Instrumente. Mithilfe der JPON-Musikerinnen und Musiker gelang es allen Kindern, den Instrumenten Töne zu entlocken. Klar wurde dabei auch, dass sehr viel Übung dazu gehört, bis man schön Töne spielen kann. Mehr als 20 Kinder nahmen teil und die anfängliche Scheu war schnell überwunden, teilt der Kulturverein mit.
Die Qualität des Konzerts im voll besetzten Festsaal reihte sich an die Vorjahre an, und das Publikum erlebte die Musik mit Genuss. Für die meisten Zuhörerinnen und Zuhörer war ein Konzert mit einem Kontrabass-Solisten, Cornelius Dohna, wohl eine Premiere, die voll überzeugte. Die Interpretation der Fünften von Beethoven durch Lea Fischer und das JPON begeisterte und so war der lang anhaltende Applaus am Ende wohl verdient.
WZ-Text und Fotos: Lutz Riechardt



















