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Musik gehört im Gymnasium zur Schulkultur

04/2026 - Wenn Gruppen aus Schulen ein Konzert geben, erwartet man, dass der größte Teil der Gäste aus Eltern und Großeltern der musizierenden Schülerinnen und Schülern besteht. Das Gymnasium Walsrode hat sich in der Region einen so guten musikalischen Namen gemacht, dass die Gäste auch ohne verwandtschaftliche Verflechtungen zu Konzerten der Schulensembles kommen. Zu Gast waren bei "Musik in der Kirche" der Schulchor und die Lehrerband, die zusammen einen lebendigen und unterhaltsamen Abend gestalteten.

Das Besondere an einem Schulchor sind die Oberstufenschülerinnen und -schüler: Gewöhnlich bleiben die Personen in einem Chor über viele Jahre zusammen und stellen sich aufeinander ein. Nach dem Abitur verlässt aber in einem Schulchor jährlich ein gewisser Teil der Sängerinnen und Sänger die Schule und damit auch den Chor. Für Martin Hohls als Chorleiter werden also mit jedem neuen Schuljahr die musikalischen Karten neu gemischt. Und jedes Jahr schafft er es wieder, in der neuen Konstellation mit dem Chor ein anspruchsvolles und solides Programm zu erarbeiten.

Bei der Lehrerband sah man, dass Musiklehrerinnen und -lehrer zwei Herzen in sich tragen: Als Pädagogen vermitteln sie Wissen über und Freude an der Musik, als Musikerinnen und Musiker spielen sie leidenschaftlich selbst. Mit ihrem Programm aus Pop und Rock ließen die Gäste sie lange nicht nach Hause, die Spielfreude übertrug sich auf das Publikum, das oft mitklatschte, einbezogen wurde und Zugaben forderte.

Singen und Musizieren würde die Intelligenz erhöhen, sagte Peter Hartwig vom FORUM, der selbst Jahrzehnte am Gymnasium unterrichtete. Und mit diesem Konzertabend würde man sehen, dass man den Leuten des Gymnasiums nur gratulieren könne.