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Johann war noch Leibeigener

04/2026 - Der fiktive Knecht Johann, der 1790 auf dem Cordinger Mühlenhof geboren wurde, berichtet für das FORUM regelmäßig den Gästen an der Mühle aus seinem damaligen Arbeitsleben. Johann war z.B. noch bis 1833 Leibeigener seines Hofherrn, der bis dahin über ihn bestimmen konnte wie über einen Sklaven. Sein Hofherr bestimmte, welche Tätigkeiten Johann auf dem Vollhof verrichtete, in welcher Unterkunft er wohnte und wen er heiraten durfte.

Der Hofherr durfte ihn auch züchtigen, wenn ihm etwas an seinem Leibeigenen missfiel, musste ihn aber auch angemessen versorgen.

Johann wusste also schon früh, wie sein Leben weitergehen würde, weil alles festgelegt war. Wenn er tatsächlich in seinem (fiktiven) Leben 'mal bis nach Schwarmstedt gekommen sein sollte, war das für ihn sicherlich schon ein Abenteuer.

Einmal mehr wird klar: Das Leben, das wir heute und hier in der Region führen können, ist ein Jackpot. Auch wenn es heute noch selbstverständlich besondere und schwierige Herausforderungen für viele Menschen gibt, würde doch niemand mit dem Johann aus 1833 tauschen wollen.

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