
04/2020 - Bereits ein Jahr nach Hitlers Machtergreifung 1933 fragte das Heereswaffenamt bei der Firma Wolff & Co. nach, was eine Pulverfabrik besonderen Ausmaßes kosten würde. 1935 kam es zum Vertragsabschluss zum Bau der "EIBIA GmbH für chemische Produkte" über 380 Millionen Reichsmark. In wenigen Jahren entstanden anschließend die Standorte in Bomlitz, Liebenau und Dörverden mit den dazugehörigen Siedlungsbauten in Bomlitz und z.B. Walsrode. Raumordnungsverfahren und Umweltverträglichkeitsprüfung gab es nicht, Höfe, die im Weg standen, wurden enteignet, Arbeitskräfte wurden mit Druck verpflichtet, und: Geld spielte keine Rolle, solange es um die Kriegsvorbereitung ging.