06/2016 - Man verfügte am Standort Bomlitz über eine lange Tradition und Erfahrung bei der Pulverproduktion. So war die Firma Wolff die erste Adresse, bei der man bereits ein Jahr nach der Machtergreifung der Nazis anfragte für eine zusätzliche, noch größere Pulverfabrik. Weitere Gründe, die für den Standort Bomlitz sprachen, waren die Verfügbarkeit von Gelände und der Zugang zu Wasser, denn mit der Bomlitz, der Warnau und der Böhme gab es gleich drei Flüsse, die genutzt werden konnten. Benötigt wurde das Wasser nicht nur für den Produktionsprozess, sondern auch als Kühlmittel und Entsorgungsmöglichkeit.