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Der Walsroder Friedhof ist mehr als 200 Jahre alt

05/2018 - Thorsten Neubert-Preine und Dr. Stephan Heinemann recherchierten zum 200-jährigen Bestehen des Friedhofs Walsrode im Jahr 2015 und erstellten einen historischen Rundweg. Aktuell sind 14 Gräber auf dem Friedhof besonders ausgezeichnet und mit einer Infotafel dokumentiert. Dazu gehört die Grabanlage der Familie Wolff oder die Einzelgräber der Walsroder Bürgermeister Carl Brammer, Friedrich Grütter und Georg Kammerer. Historiker Neubert-Preine führte für das FORUM über den Friedhof und konnte als Stadtarchivar die Persönlichkeiten und Hintergründe für die Gäste vorstellen.

Zu den Episoden gehörte die Geschichte von Friedrich Grütter (1820-1899), der treu zum Königshaus Hannover auch nach der Annexion durch Preußen 1866 zu Feiertagen noch einen Kranz in den welfischen Farben niederlegte. Die preußische Verwaltung sah das ungern und verbot ihm, Gelb und Weiß als Kranzfarben zu nutzen. Grütter hielt sich an das Verbot und legte danach zwei Kränze nieder - einen in Weiß und einen in Gelb.

Trotz seines Alters von mehr als 200 Jahren befindet sich in der Saarstraße der "neue" Friedhof: Vorher wurden die Verstorbenen auf dem Kirchhof beigesetzt, dem heutigen Kirchplatz in Walsrode. Einen Plan und mehr zur Historie findet man auf der Website der Kirchengemeinde Walsrode (Link).

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