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Natur und Umwelt

10/2020 - Wenn andere am Wochenende gerade frühstücken, kommt Annette Hagemann oft erst von ihrer Fotopirsch nach Hause. Sie muss in unserer Region nicht weit fahren, um Natur zu finden, in der sie reichhaltig Motive findet. Und mit einem mittlerweile erfahrenen Auge hat sie ein Gefühl dafür, wann es sich lohnt zu warten. "Es gibt aber natürlich auch Tage, da hat man leider keine besonderen Fotos - dafür aber immer eine wunderbare Zeit in der Natur." Beim FORUM zeigte sie ihre Fotos, die große Lust darauf machten, sich selbst einmal mit Geduld auf Naturbeobachtung zu begeben.

07/2020 - Der heimische Wald steht unter Stress. Der Klimawandel hat bereits in den letzten beiden Jahren Hitzerekorde gebrochen und dafür gesorgt, dass der Boden auch in tieferen Schichten austrocknet und Bäume immer mehr Schwierigkeiten haben, Wasser zu bekommen. Die Anfälligkeit für Borkenkäfer ist bei gestressten Bäumen dann eine der Folgeerscheinungen, die im Harz und auch in der EIBIA bereits für Kahlschlag in den bewaldeten Gebieten gesorgt haben. Förster Richard Brandes aus Bomlitz führte für das FORUM die Interessierten durch den Wald zwischen Bomlitz und Wenzingen und erläuterte nähere Hintergründe.

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11/2019 - Europäische Seeadler sind mit einem Gewicht von über sechs Kilogramm und einer Spannbreite von 2,60 Metern beeindruckende Greifvögel. Sie sind sogar größer als das USA-Wappentier Weißkopfseeadler, und seit wenigen Jahren breiten sie sich wieder in Niedersachsen aus. Auf Einladung von Hans Scheele vom FORUM waren die Experten Peter Görke und Joachim Schwarz von der Arbeitsgemeinschaft Seeadlerschutz in Niedersachsen (AAN) zu Gast in Bomlitz. Sie berichteten von den verbesserten Lebensbedingungen, der erfreulichen Entwicklung der Population und erstaunlichen Überraschungen, die sie bei ihrem Monitoring entdeckten.

09/2019 - Heute hat die Gemeinde Bomlitz einen Waldanteil von ca. 40 %. In der Geschichte hat es in der Lüneburger Heide allerdings viele Epochen mit unterschiedlichen Ausprägungen von Wald- und Heidelandschaft gegeben. Förster Richard Brandes stellte für das FORUM die Entwicklung vor. Von der Bronzezeit ca. 2.500 Jahre v. Chr. mit über 90 % Bewaldung über die Antike zur Hanse-Zeit, als für Schiffbau und das Salzkochen Wald gerodet wurde und sich auf dem sandwüstenartigen Boden Heidefläche ausbreitete, bis zur Wiederaufförstung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts konnte er einen Bogen spannen und Ursachen und Auswirkungen erklären.

05/2019 - Das Gelände der Pulverfabrik EIBIA ist seit seiner Entstehung eingezäunt und wurde seit 1945 nicht mehr genutzt. Nach der Demontage und der Sprengung der meisten Gebäude nach dem Krieg holte sich die Natur das Gelände Stück für Stück zurück und konnte sich ungestört entwickeln. So entstanden seltene Lebensräume. Förster Richard Brandes erläuterte für das FORUM bei einer naturkundlichen Wanderung Besonderheiten und zeigte auch, wie sich selbst der heimische Wald durch den Klimawandel verändert. "Die globalen Effekte gehen nicht spurlos an unserer regionalen Natur vorbei. Es ist wichtig, die Effekte zu kennen und erkennen zu können", so Brandes.

05/2018 - Das Gelände der ehemaligen Pulverfabrik EIBIA hat eine besondere Geschichte, die regelmäßig in FORUM-Führungen erläutert wird. Das Gelände hat aber auch die Besonderheit, dass es seit seiner industriellen Nutzung eingezäunt war: Anfangs zum Schutz der kriegswichtigen Produktionsstätte und später zum Schutz der Spaziergänger vor den baufälligen Ruinen und Sprengmittelresten. Bis zur Öffnung 1991 entwickelte sich so die Natur ganz unbeeinträchtigt und eroberte sich das Gelände zurück. Förster Richard Brandes vom FORUM erklärte auf einem geführten Spaziergang die besondere Natur in der EIBIA.

04/2018 - Die Natur hat das Leben von Seeben Arjes stark geprägt. Er war Förster auf dem Truppenübungsplatz Bergen und wurde als Jäger und Schweißhundeführer bekannt. Über seine Tätigkeit wurde im Fernsehen berichtet, und nach zahlreichen Beiträgen in Fachzeitschriften veröffentlichte er auch Bücher. Das Jagdbuch "Dampf im Garten Eden" ist sein bekanntestes und gewann Preise. Beim FORUM präsentierte der Naturfotograf in der Vortragsreihe "Natur und Umwelt" Beispiele dafür, wie sich Tiere auf unterschiedliche Umweltbedingungen und die Herausforderung Mensch einstellen.

10/2017 - Während Deutschland eine Bevölkerungsdichte von rund 230 Menschen pro km² hat und auch in Niedersachsen noch 167 Menschen auf einem km² leben, ist der Heidekreis mit ca. 75 Menschen pro km² verhältnismäßig dünn besiedelt. Das mag ein Grund sein, warum in die Lüneburger Heide auch größere Säugetiere wie Biber, Nutrias oder Marderhunde und auch Raubtiere wie Wölfe, Wildkatzen, Fischotter und Luchse einwandern oder zurückkehren. Auf Einladung vom FORUM berichtete der Experte Ole Anders vom Auswilderungsprojekt des Landes und der Landesjägerschaft für Luchse im Nationalpark Harz.

05/2017 - Die Bomlitzer Wisselshorst war in Teilen als Wirtschaftswald angelegt und vor neunzig Jahren noch das Vermögen der 1928 gegründeten Gemeinde Bomlitz. Die Stadt Fallingbostel hatte seinerzeit Einspruch eingelegt gegen die Gemeindegründung, weil sie selbst Anspruch auf die Forst erhob. Heute ist die Wisselshorst kein Streitpunkt mehr, sondern ein schönes Naherholungsgebiet mit überwiegend Laubwald und besonderer Natur, die Förster Richard Brandes vom FORUM wieder bei einem Waldspaziergang erläuterte. Brandes half dabei, das Biotop in seinen vielfältigen Mechanismen zu verstehen.

 

05/2017 - Im Jahr 2012 hatte Hans Scheele vom FORUM eine erste Gelegenheit organisiert, sich über die Rückkehr des Wolfs in unsere Region auf wissenschaftlichem Niveau zu informieren. Es folgten jährliche Statusvorträge über die Entwicklung der Population dieses größten Raubtiers bei uns, die nach einer Pause im letzten Jahr Wolfsberater Theo Grüntjens weiterführte. Das Interesse war ungebrochen groß, und die anschließende Diskussion unaufgeregt. Der Wolf wird ein Thema bleiben, über das vor allem sachlich informiert werden muss, damit man sich eine begründete Meinung bilden kann.

03/2017 - Im letzten Jahr informierte das FORUM mit einem Vortrag über die besondere Bedeutung von Bienen für die Obsternte und die ernste Lage von Bienenvölkern: In den heutigen artenarmen Kulturlandschaften und Monokulturen finden Bienen und andere Insekten immer weniger Nahrung, die Sommermonate Juli und August sind geradezu Hungerzeiten. In diesem Jahr wurde das Thema ergänzt mit einem Vortrag über Möglichkeiten, wie man im eigenen Garten einen kleinen Beitrag leisten kann, der schwierigen Lage von „Maja und Willi“ entgegenzuwirken.

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