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Plattdeutsch war "Landessprache" in der Region

11/2018 - So, wie heute Hochdeutsch gesprochen wird, war vor einhundert Jahren Plattdeutsch die "Landessprache" in der Region Bomlitz. "Wenn man sich das Leben und die Arbeit z.B. an der früheren Cordinger Mühle vorstellt, muss sich dabei alles auf Plattdeutsch abspielen, sonst stimmt das Bild nicht", erläutert Torsten Kleiber vom FORUM. Der Kulturverein will deshalb dazu beitragen, dieses regionale Kulturgut vorzustellen und zu erhalten. Den Auftakt machte Gudrun Fischer-Santelmann, die im Cordinger Müllerhaus Kurzgeschichten aus ihrem plattdeutschen Buch "Zepollen-Schick" vortrug.

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Im Müllerhaus ist jetzt ein "Gnadenhof der Klassiker"

11/2018 - Die Bomlitzer Bücherei wird mit der Eingemeindung nach Walsrode den Schwerpunkt Kinder- und Jugendbücherei bekommen. Erwachsenenliteratur wird es weiterhin geben, die Leserschaft braucht sich keine Sorgen zu machen. Verzichten wird man aber auf Präsenzexemplare von Standardwerken und Lexika, die im Prinzip nie genutzt wurden und viel Platz benötigen. Nach diesem Kriterium sind fast 3000 Bücher aussortiert worden und werden seit einigen Wochen für einen symbolischen Preis öffentlich verkauft. Was übrig bleibt, wird am Jahresende ins Altpapier gehen müssen.

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Von Stellichte aus in die andere Richtung

10/2018 - Stellichte war bereits im Juni Station auf der Monatswanderung, aber da ging es von Sieverdingen aus an der Lehrde entlang. Im Oktober war der Startpunkt der FORUM-Gruppe um Wanderführer Peter Kloy in Stellichte. Von dort ging es nach Wehnsen und anschließend zur Kaffeepause nach Kettenburg. Zum Wandern war das Wetter ausgezeichnet. Fast fünfzig Interessierte nutzten die Gelegenheit und hatten eine schöne Tour, die Peter Kloy wie immer gründlich vorbereitet hatte: Er geht die Strecke zwei bis drei Tage vorher noch einmal ab, um sicherzustellen, dass die Wege überall in Ordnung sind.

 

"Pharos" und "Die Insel" sind unerwartet Verwandte

10/2018 - Als der junge Arno Schmidt noch Erzählungen als Geschenke für seine Frau Alice verfasste, war bereits erkennbar, wie talentiert er mit Sprache umgehen konnte. "Die Insel" war so ein Frühwerk, das 1937 ganz im romantischen Stil einer Abenteuergeschichte wie bei Jules Verne geschrieben wurde. Wenige Jahre später entstand vermutlich in Cordingen das düstere "Pharos oder von der Macht der Dichter", in dem der heute bekannte Arno Schmidt schon deutlicher erkennbar war. In der Reihe "Arno Schmidt les'n" stellten Dr. Wolfgang Brandes und Torsten Kleiber beim FORUM die beiden Texte vor.

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Nach Blainville?! Links abbiegen und dann geradeaus!

09/2018 - Auch in diesem Sommer besuchte eine Bomlitzer Gruppe wieder die Partnerstadt Blainville sur Orne. Der Weg ist laut Schild scheinbar einfach: In der Bomlitzer Ortsmitte starten, anschließend links und dann die Kleinigkeit von 895 km geradeaus. Es lohnt sich aber: Rund dreißig Personen besuchten die Stadt in der Normandie, an deren Strand 1944 die Alliierten landeten und die Befreiung von den Nazis einleiteten, und pflegten Bekannt- und Freundschaften mit den französischen Partnern. Auf der Rückfahrt gab es einen Abstecher nach Paris, das 240 km entfernt und auf dem Heimweg liegt.

 

Ein beklemmendes und auch lebendiges Zeitdokument

09/2018 - Klaus Seckel vom Gut Charlottenthal bei Dorfmark war 16 Jahre alt, als er 1945 in Auschwitz zu Tode kam. Seine Eltern hatten ihn in einem niederländischen Internat vor den Nazis schützen wollen, wo er auch einige Jahre verbrachte. In dieser Zeit schrieb er Tagebücher, in denen er lebendig, feinsinnig und auch altersgemäß seinen Alltag beschrieb: Greifbar werden seine Entwicklung vom Kind zum Jugendlichen, sein Heimweh und seine beklemmende Erkenntnis, wie Schritt für Schritt die alltägliche Bedrohung durch die Nazis wuchs. Dr. Wolfgang Brandes stellte die Tagebücher beim FORUM in einer Lesung vor: ein Zeitdokument, das Schullektüre werden sollte.

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"Horrorstör" sieht aus wie ein Ikea-Katalog

10/2018 - Egal, ob man gelegentlich zu Hörbüchern oder E-Books wechselt: Schließlich geht doch nichts über ein Buch in der Hand. Beim Lese-FORUM waren dann auch zwei Bücher in der Vorstellungsrunde, die "haptisch" besonders ansprechend sind. "Horrorstör" von Grady Hendrix spielt in einem Einrichtungshaus, sieht von außen aus wie ein Ikea-Katalog und ist auch im Innenteil reich ausgestattet mit Bildern und sogar Bauanleitungen, obwohl es sich um einen Thriller handelt. Und auch "Illuminae" von Jay Kristoff und Amie Kaufman versorgt den Leser nicht nur mit einer spannenden Geschichte, sondern auch mit Zusatzmaterial.

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Die EIBIA stößt nach wie vor auf großes Interesse

10/2018 - Gewöhnlich hat Historiker Thorsten Neubert-Preine vom FORUM vierzig bis fünfzig Teilnehmende bei einer öffentlichen EIBIA-Führung. Bei der letzten Führung in diesem Jahr waren es bei bestem Spaziergangswetter überraschend mehr als 150 Interessierte. Die große Gruppe zeigte viel Disziplin und hörte aufmerksam zu, wenn Neubert-Preine an den verschiedenen Stationen die Geschichte der ehemals größten Pulverfabrik im Dritten Reich erläuterte. Er wäre sonst wohl nach kurzer Zeit heiser gewesen. Mit großen Trauben um den Referenten herum funktionierte die Tour.

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"Unterwegs" zu sein bedeutet auch anzukommen

10/2018 - Wenn das Andreas Oesterling Quartett zu Gast beim FORUM ist, wird es nicht einfach nur ein sehr gutes Jazzkonzert, sondern ein Themenabend. Im letzten Jahr stellte das Ensemble ein Programm rund um den Mond mit seiner besonderen Faszination zusammen, das von "Fly me to the Moon" bis zu "Der Mond ist aufgegangen" reichte. In diesem Jahr brachten die vier Musiker ihre musikalische Interpretation von "Unterwegs" mit nach Bomlitz und präsentierten bekannte Jazzstücke und auch Jazzvarianten von populären Pop- und Rocksongs. 

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Über vierzig Jahrhunderte blicken auf die Besuchenden

08/2018 - Der Bomlitzer Marcel Borchert hat Reisefieber und beschäftigt sich gern mit fremden Kulturen. In einem FORUM-Weltreisevortrag hatte er bereits Vietnam vorgestellt und dabei Einblicke ermöglicht, die man in einer Standardreisegruppe nicht bekommen kann. Nun berichtete er von einer vierwöchigen Reise durch Ägypten, die er wieder allein organisierte und bei der er so auch selbst die Schwerpunkte seiner Reise setzen konnte. Borchert sammelte Eindrücke, die anderen in dieser Form sicherlich verborgen bleiben würden - von einem Land, in dem mehr als vierzig Jahrhunderte auf die Gäste herabblicken.

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Arno Schmidt fand in Bargfeld sein Reservat

10/2018 - Einmal im Jahr besucht das FORUM die Arno-Schmidt-Stiftung in Bargfeld bei Celle, wo das Wohnhaus des Schriftstellers und seiner Frau besichtigt werden kann. Das Wohnhaus ist noch eingerichtet wie in den 1960er Jahren, das Ehepaar hatte es ganz auf Arno Schmidts Arbeit ausgerichtet. Die FORUM-Gruppe wurde geführt von Bernd Rauschenbach, der als Vorstand schon Jahrzehnte für die Stiftung arbeitet und Schmidt persönlich kannte. Auf dem Grundstück besuchten die Gäste auch die Gräber des Schriftstellers, der 1979 im Alter von 65 Jahren verstarb, und seiner Frau Alice.

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